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Programm / Programm / Fortbildungen / Pädagogische Fachkräfte der Stadt Böblingen
Programm / Programm / Fortbildungen / Pädagogische Fachkräfte der Stadt Böblingen

Keine Anmeldung möglich "Zeit verwandelt uns nicht; sie entfal (Fortbildung für pädagogische Fachkräfte) (18F-18204)

Fr. 08.06.2018 09:00 - 16:30 Uhr
Dozentin: Heidi Boner-Schilling

Sie sehen seit vielen Jahren Kinder, Eltern, Kolleginnen, Kollegen oder Leitungen kommen und gehen. Sie haben über die Jahre unglaubliche Erfahrungsschätze gesammelt. Wie wollen Sie dies in den kommenden Jahren ent-falten?
Welche Bilder von der zweiten und dritten Lebensphase tragen Sie in sich?
Aus welchen Kraftquellen können Sie schöpfen?
Der Workshop möchte Ihnen gute Tipps geben, wie Sie als langjährig engagierte pädagogische Fachkraft auch in Zukunft gut für sich sorgen können. Das Beste von dem, was war, soll mit in die kommenden Jahre. Was nicht getaugt hat, kann man getrost verabschieden.
Eine einmalige Chance, unter fachkundiger Begleitung, sich mit Freude auf kommende Herausforderungen in Beruf und Privatleben zu rüsten.

In Kooperation mit der Stadt Böblingen, Abteilung Kindertageseinrichtungen, Amt für Soziales, Familie und Senioren

Keine Anmeldung möglich Wenn Kinder provozieren (Fortbildung für pädagogische Fachkräfte) (18F-18205)

Do. 14.06.2018 08:30 - 12:30 Uhr
Dozentin: Bettina Frey

Kinder sind Entwicklungsegoisten. Sie möchten ihre Wünsche und Bedürfnisse befriedigen und regieren auf Begrenzung oder Führung sehr unterschiedlich. Dies kann dazu führen, dass ErzieherInnen sich oftmals durch die Handlungsweisen ihrer kleinen oder großen Kinder provoziert fühlen. Nerviges Verhalten, ständiger Widerstand, Gemeinheiten und Unfähigkeitsbeweise der Kinder laden zu Reaktionen ein, die oftmals zu einem Teufelskreis führen. Aussagen wie: "sie folgt einfach nicht", "es ist immer dasselbe mit ihr/ihm", "er nimmt mich nicht ernst", "die krieg’s alleine nicht hin, der muss man immer helfen" können darauf hinweisen, das Sie sich gegenseitig in einem Problemmuster gefangen halten. Was läuft da eigentlich und was steckt hinter diesem "Theater"?
Dieses Seminar thematisiert:
- Erfahrungen der Kinder bzgl. der eigenen Bedürfnisbefriedigung im häuslichen Umfeld und mögliche Auswirkungen im Kindergarten.
- Sinn und Hintergründe von Provokationen und
- wie Sie diesen wirkungsvoll begegnen können.
Ziel dieses Vormittags ist es, vom Problemmuster zum Lösungsmuster zu kommen. Die Kinder bei ihrer Entwicklung konstruktiv zu unterstützen und ihnen alternative Beziehungsmuster zur Bedürfnisbefriedigung beibringen.

In Kooperation mit der Stadt Böblingen, Abteilung Kindertageseinrichtungen, Amt für Soziales, Familie und Senioren

Keine Anmeldung möglich Vielfalt im Glauben (Fortbildung für pädagogische Fachkräfte) (18F-18206)

Fr. 22.06.2018 08:30 - 13:00 Uhr
Dozentin: Rosemarie Ilg

Im Orientierungsplan für die baden-württembergischen Kindergärten wird das Bildungs- und Entwicklungsfeld "Sinn, Werte und Religion" angeführt. Aber macht religiöse Erziehung im Kindergarten überhaupt Sinn? Wie lässt sich denn Religion im Alltag leben und erleben?
Wie können wir großen Festen wie Ostern oder Weihnachten im multi-kulturellen Kontext eines städtischen Kindergartens Rechnung tragen?
Welche Werte und religiösen Inhalte können und dürfen Erzieherinnen transportieren?

Die Fortbildung will Perspektiven eröffnen, wie religiöse Vielfalt in städtischen Kindertagesstätten wahrgenommen und gestaltet werden kann - schwerpunktmäßig, aber nicht ausschließlich aus dem Blickwinkel der christlichen Religion.

In Kooperation mit der Stadt Sindelfingen, Abteilung Kindertagesstätten, Amt für Bildung und Betreuung

Die moralische Entwicklung ist ein spannender und wichtiger Sozialisationsprozess in der menschlichen Entwicklung. Oftmals erleben wir kindliches Verhalten, das aus Erwachsenensicht als gemein, rücksichtslos, provokativ usw. bewertet wird. Doch ist es dies wirklich oder ist es "nur" der kindliche Versuch die eigenen Bedürfnisse aus einer eingeschränkten Perspektive heraus zu befriedigen. Sätze wie "Das ist aber unfair!" kann man schon von den Kleinen hören, doch nach welcher Moral wird hier gedacht und gehandelt?
- Ab wann ist das Kind eigentlich in der Lage moralisch zu denken und das eigene Handeln entsprechend danach auszurichten?
- In welchen Stufen verläuft die moralische Entwicklung?
- Wann entsteht das Gewissen und die damit verbundene Unterscheidung von Gut und Böse, fair und unfair und wie setzen Kinder dies um?
- Wann und wie viel Folgsamkeit und Rücksicht kann ich in welchem Alter erwarten oder voraussetzen?
- Wie kann die moralische Reifung gezielt gefördert und gestärkt werden?
Diese Fragen stehen im Mittelpunkt und werden mit dem Blick auf das Stufenmodell der moralischen Entwicklung, nach Lawrence Kohlberg, beantwortet und diskutiert. An Hand von Theorieinputs, Übungen, Austausch und Fallbeispielen, werden kindliche Verhaltensweisen analysiert und dem Modell zugeordnet. Die Einsicht und das Verständnis dieser Entwicklungsprozesse stärkt Ihre optimistische Erziehungs-Haltung. Sie erweitern ihre Handlungsspielräume im Erzieherinnenalltag und können Ihre Erwartungen an die kindlichen Verhaltensmuster und die damit verbunden erzieherischen Strategien und Handlungen realistisch anpassen und die Kinder angemessen begleiten und unterstützen.

In Kooperation mit der Stadt Böblingen, Abteilung Kindertageseinrichtungen, Amt für Soziales, Familie und Senioren