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Programm / Programm / Fortbildungen / Pädagogische Fachkräfte der Stadt Böblingen
Programm / Programm / Fortbildungen / Pädagogische Fachkräfte der Stadt Böblingen

Ein Kind in seine Schranken zu weisen, sein Verhalten zu begrenzen, es aufzufordern, etwas zu tun oder zu lassen, etwas zu verbieten oder anzuordnen, sowie kleine oder auch größere Streitigkeiten zwischen Kindern gehören zum Erziehungsalltag, doch was, wenn daraus häufig Machtkämpfe entstehen? Widerstand und Verweigerung statt Kooperation und Anpassung. Wer ist hier eigentlich der/die Bestimmer/-in? Kontrolle und Dominanz, Rechthaben, Siegen und Verlieren stehen plötzlich im Fokus. Dies alles geht mit starken Gefühlen der Wut einher, mit Angst, die Autorität (das Gesicht) zu verlieren, sowie der Vorstellung, machtlos und hilflos zu sein. Diese Dynamik wird begleitet von vorhersehbaren, sich wiederholenden Handlungsmustern. Es wird gedroht, "Wenn du nicht, dann ...!", angeklagt und vorgeworfen "Der hat mir schon wieder ...!" "warum kannst du nicht einfach ...!", abgewertet und verletzt. Die Konflikte verschärfen sich und die Überzeugungen über sich selbst oder das Kind werden bestätigt. "Das war ja von dem/der nicht anders zu erwarten!" "Das ist ein schwieriger Fall." "Ich komm mit dem/der nicht klar."

- Wie können diese destruktiven Beziehungsmuster unterbrochen und in positive Bahnen gelenkt werden?
- Welche vitalen und berechtigten Bedürfnisse stecken dahinter?
- Wie viel Kooperation und Eigensinn kann man in welchem Alter erwarten?
- Wie kontrolliere ich die Situation und nicht das Kind?
- Welche Strategien und Tipps gibt es im Umgang mit Widerständlern?

Ziel dieses Seminars ist es, mit Kurzvorträgen, unterschiedlichen Methoden und Übungen, kollegialem Austausch und vielen Fallbeispielen die eigene Professionalität und Kompetenz zu stärken. Mit Machtbewusstheit die eigene Macht in Grenzen zu halten, ohne an Klarheit und Entschiedenheit einzubüßen und Kinder wertzuschätzen und nicht zu entmündigen.

In Kooperation mit der Stadt Böblingen, Abteilung Kindertageseinrichtungen, Amt für Soziales, Familie und Senioren

Lärm, ein umfangreiches Aufgabengebiet, wenig Rückzugsmöglichkeiten, Fachkräftemangel, Ansprüche der Eltern, Kinder und Ihre persönlichen Themen. Die Stressfaktoren im KiTa-Alltag sind vielfältig und viele unterliegen nicht Ihrem Einfluss.

Diese Stressquellen kann auch ich nicht verändern, aber ich kann Ihnen in dieser Fortbildung aufzeigen, was bei Stress im Körper passiert, welche Anzeigen Sie möglichst frühzeitig erkennen und welche kleinen Helfer einen großen Unterschied machen können. Dabei handelt es sich vor allem um Methoden zur Entspannung und Zufriedenheit, die schnell und flexibel in den Alltag integrierbar sind. Damit Sie gut gerüstet sind, wenn der Stress kommt!

In Kooperation mit der Stadt Böblingen, Abteilung Kindertageseinrichtungen, Amt für Soziales, Familie und Senioren

Räume wirken, schon auf die Jüngsten, die wir in unseren Krippen betreuen. Ebenso die Materialien, die sie im Alltag vorfinden. Über alle Sinne, aus Neugier und im eigenen Tempo erkunden die Kinder ihre Welt und wie wir diese gestalten, beeinflusst ihre Selbst-Bildungsprozesse in größtem Maße!
Diese werden aber auch geprägt von der Gestaltung und Organisation des Krippenalltags: Wie viel Zeit haben die jungen Kinder zum freien Spielen, zum neugierig sein, entdeckenden Lernen und dafür, ihre Welt zu erkunden? Welchen Wert hat das freie Spiel und die Auseinandersetzung mit anregendem, vielfältigem und sorgfältig für das Alter ausgewähltem Material? Was bietet den Kindern einfaches "Zeug zum Spielen" und welche Möglichkeiten kann ein Angebot oder Projekt haben? Wie muss dieses gestaltet sein, damit es den Kleinsten entspricht?
In diesem Seminar wird der Fokus auf der Gestaltung des Krippenalltags unter dem Aspekt des Raums und des Materials liegen. Wir werden den Wert des "freien Spiels" beleuchten in Abgrenzung zu Projekten und Angeboten. Wir schauen uns geeignetes Material für Kinder bis Drei Jahren an und besprechen Raumkriterien für Kinder in diesem Alter. Kriterien für gelungene Projekte und Angebote für Krippenkinder werden kurz behandelt.

Bitte bringen Sie Fotos von Ihren Räumen und Ihrem Material mit (ausgedruckt oder auf einem Stick).

In Kooperation mit der Stadt Böblingen, Abteilung Kindertageseinrichtungen, Amt für Soziales, Familie und Senioren

Jungen in Kindergarten und Hort sind zwar ganz unterschiedlich. Aber alle verbindet, dass sie Jungen sind. Auch mit diesem Jungesein müssen die Fachkräfte im Kindergarten und Hort umgehen. Was sie tun und anbieten hat konkret Bedeutung für das Männlichsein und -werden von Jungen. Es ist aber auch bedeutend, weil in der KiTa das "Image" geprägt wird, das Jungen von institutioneller Bildung bekommen.
Jungen sind manchmal nicht leicht zu verstehen und bisweilen eine echte Herausforderung. Die spannende Frage lautet: Wie kann mit Jungen "als Jungen" gut gearbeitet und umgegangen werden?
Um mit Jungen professionell zu arbeiten, muss ihr Männliches verstanden werden. Darin können Bedürfnisse von Jungen entdeckt werden, die Jungen in Kindergarten und Hort mitbringen und auf die spielerisch und methodisch eingegangen werden kann.
Das Männlichsein der Jungen hat zudem eine wichtige Bedeutung für die Beziehungsgestaltung zu ihnen; Jungen bringen auch hier an manchen Stellen Beziehungsbedürfnisse mit, mit denen Erzieherinnen und Erzieher aktiv oder antwortend umgehen.

Inhalte
- Was ist ein Junge und wie entsteht "männlich"?
o Jungenpsyche - das Männlich-Werden im Alter zwischen 1,5 und 10 Jahren
o Gesellschaftliche Bedeutung von Geschlecht und Männlichkeitsbilder
o körperliche Aspekte des Männlichen
- Bedürfnisse von Jungen aufgrund psychischer, sozialer und körperlicher Konstellationen
- Übungen und Methoden
- Praxisreflexionen, Transfers

In Kooperation mit der Stadt Sindelfingen, Abteilung Kinderbetreuung, Amt für Bildung und Betreuung

Erziehungspartnerschaften mit Eltern fordern uns heraus. Es ist unsere tägliche Aufgabe im Gespräch mit den Eltern zu sein und zu bleiben. In manchen Fällen müssen brisante und konfliktgeladene Themen mit den Eltern besprochen werden und am Ende sollen sich alle - trotz widriger Umstände - auf einen gemeinsamen Weg begeben.

In dieser Fortbildung beschäftigen wir uns:
- welche Faktoren zum Gelingen beitragen
- wie ein Gespräch gut vorbereitet wird
- wie wir unser eigenes Vorgehen im Alltag reflektieren können
- wie man mit Emotionen umgehen kann
- wie man kritische Themen konstruktiv ansprechen kann
- welche Gesprächstechniken hilfreich sind.

In Kooperation mit der Stadt Sindelfingen, Abteilung Kindertagesstätten, Amt für Bildung und Betreuung

Die Familienvielfalt in den Kitas fordert pädagogische Fachkräfte manchmal ganz schön heraus.
Wie kann dennoch eine Zusammenarbeit mit Familien so gestaltet werden, dass sich jede Familie anerkannt, gewertschätzt und eingeladen fühlt? In welchen Familien wachsen die Kinder auf, die unsere Kita besuchen? Welche Familienmodelle kennen wir, welche sind uns unbekannt oder irritieren uns vielleicht? Ein genauerer Blick auf vielfältige Familienkulturen und Familienformen, ermöglicht Gemeinsamkeiten und Besonderheiten der Familien anzuerkennen und damit selbstverständlich umzugehen.

In dieser Fortbildung werden Methoden vorgestellt und ausprobiert, die geeignet sind, die eigene Rolle in Gesprächen mit Vätern und Müttern zu reflektieren und die Professionalität in der Zusammenarbeit mit Familien weiterzuentwickeln.

In Kooperation mit der Stadt Böblingen, Abteilung Kindertageseinrichtungen, Amt für Soziales, Familie und Senioren

JAller Anfang muss nicht schwer sein, wenn man entsprechend gut vorbereitet ist und die eigenen Stärken kennt und entsprechend nutzt. Dies trifft auch für die Vorbereitung und Durchführung von Elterngesprächen zu. Wenn Sie in diesem Tätigkeitsbereich über wenig Erfahrung verfügen, sind Sie in dieser Fortbildung genau richtig. Im Zentrum stehen die Themenfelder:

- Wie bereite ich mich auf ein Elterngespräch konkret vor?
- Was sind meine Stärken und Sicherheitsinseln?
- Wie kann eine konstruktive Struktur eines Elterngesprächs aussehen?

Wir werden gemeinsam konkrete Anwendungsmöglichkeiten einüben, so dass Sie gestärkt in das nächste Elterngespräch starten können.

In Kooperation mit der Stadt Böblingen, Abteilung Kindertageseinrichtungen, Amt für Soziales, Familie und Senioren

Gefühlt scheint der Druck immer mehr zuzunehmen. Immer mehr in immer kürzerer Zeit will bewältigt werden. Zudem gilt es, weitere neue Herausforderungen und Themenbereiche zu meistern. Darüber hinaus kann das eine oder andere Kind bzw. die Dynamik unter den Kindern viel Energie abverlangen - von den Erwartungen mancher Erziehungsberechtigten ganz zu schweigen. All diese Stressfaktoren können belasten.

Nach einer kurzen Analyse, welche inneren und äußeren Stressfaktoren im pädagogischen Alltag herausfordern, liegt der Schwerpunkt dieser Fortbildung bei Impulsen zur konkreten Stressbewältigung:

- Veränderbare / unveränderbare Stressfaktoren
- Eigene innere Antreiber entdecken und entmachten
- Eigener Umgang mit Erwartungen
- Eigene Stärken, Ressourcen
- Positive innere Haltung (wieder) finden
- Sorgfältige Pflege des Energiehaushaltes
- Selbstfürsorge (z.B. Oasen der Regeneration einbauen, Grenzen, ...)


In Kooperation mit der Stadt Böblingen, Abteilung Kindertageseinrichtungen, Amt für Soziales, Familie und Senioren

Nach einer kurzen "Auffrischung" der Grundlagen aus der ersten Fortbildung, wie wir ein verhaltensoriginelles Kind unterstützen können, liegt der Schwerpunkt der Folgefortbildung in
- Verhaltensoriginalität, verbunden mit z.B. Migrationshintergrund, Sprachprobleme, Entwicklungsverzögerung
- Möglichkeit zur konkreten Fallbesprechung
- Reflexion, Erfahrungsaustausch
- Impulse für die Elternarbeit
- Nachdenken über unsere eigene "resiliente" Haltung
Wo kommt uns dieser resiliente Blickwinkel persönlich zu gute?
- Anregungen durch integrierte praktischem Übungen
- Chancen und Grenzen der Kita-Arbeit bei verhaltensoriginellen Kindern
Ebenfalls bietet diese Fortbildung viele konkrete Impulse und praktische Ideen, die zu einem gelingenden Alltag beitragen.

In Kooperation mit der Stadt Böblingen, Abteilung Kindertageseinrichtungen, Amt für Soziales, Familie und Senioren